Case Study: David

David (Name geändert) ist 25 Jahre alt, hat bereits eine Ausbildung als Industriekaufmann hinter sich und arbeitet gerade an seinem Master in International Marketing an der Munich Business School. 

David meldete sich vor kurzem auf niku.de als Tester an. Hier seine Geschichte. 

Als David ein kleiner Junge war, noch nicht mal 5 Jahre alt, starb seine Mutter. Der Verlust hat schmerzhafte Spuren in seiner Biografie hinterlassen. 

David (25) // Name geändert, Foto: unsplash

David kann sich kaum an seine Mutter erinnern, und sie fehlt ihm bis heute jeden Tag. Der Student hat sich schon häufiger verliebt. Doch körperliche Nähe kann er kaum zulassen, schnell holt ihn dann der Schmerz ein. „Es fühlt sich für mich so an, als würde mir dieses Gefühl der Nähe und Geborgenheit aus den Händen rinnen, als gehe etwas verloren“, sagt er, „darunter leide ich sehr.“ Hinzu kommen die Schlafstörungen. 

Häufig wacht David mitten in der Nacht auf und kann nicht wieder einschlafen. Dann fahren seine Gedanken Karussell, schmerzerfüllte Gedanken kreisen in seinem Kopf.  (NIKU Bedürfnisse: Zuwendung, Liebe)

Der junge Mann ist intelligent, hat ein gutes Abitur, und einen sehr guten Abschluss seiner Lehre hingelegt. Kollegen und Dozenten bestätigen ihm immer wieder eine schnelle Auffassungsgabe und einen hohen Grad an Intelligenz. Allerdings geht das Lernen an der Uni nicht so voran, wie er sich das wünschen würde. (NIKU Bedürfnisse: Verstehen Lernen).

“Der stumme Schrei”, so nennt er die inneren Qualen. „Ich möchte so gern festgehalten werden. Gleichzeitig habe ich fast schon beim ersten Date Verlustängste. Neulich ging mir der Gedanke nicht aus dem Kopf, dass ich mich wie ein Baby fühlen würde, wenn ich meine Gefühle zu einer Kommilitonin weiter zulassen würde. Der Gedanke hat mich verwirrt.“

Von der NIKU App hat ihm ein Freund seines Vaters erzählt. David hat sich spontanangemeldet und hatte schnell erste Erfolge. „Ich habe begonnen, Szenarien zu entwickeln. Ich ließ allein mein Gefühl und meine Intuition Geschichten erfinden“, erzählt er.

 „Ich versuchte mir vorzustellen, dass ich klein bin und meine Mutter mich festhält. So richtig wollte das nicht klappen, weil die Erinnerung an meine Mutter zu lückenhaft ist. Ich lag mit geschlossenen Augen auf dem Sofa und plötzlich kam mir eine Szene aus einem Film in den Sinn, in dem eine Mutter ihr Kind im Arm hielt. Diese Szene hatte mich mal emotional sehr berührt.“

David suchte nach Bildern und lud diese in die App hoch.

Im Nachhinein wirke dieser erste Abend mit der App auf ihn ziemlich chaotisch, erinnert er sich, „Es fiel mir nicht leicht, meine Bedürfnisse in Worte zu fassen. Aber ich gab nicht auf und die schöne Idee der Erfüllung wich einem gutem Gefühl der Geborgenheit, Zuneigung und Nähe.“ In dieser Nacht schlief er tief und fest. Am Morgen hatte er noch immer das Bild von der Mutter mit dem Kind vor Augen. Das schöne Gefühl der Geborgenheit war noch immer da. Er fühlte sich wie das Kind und konnte die körperliche Nähe dieser Mutter förmlich spüren. Und es nichts, aber auch gar nichts unangenehm daran. Ganz im Gegenteil. 

Von Tag zu Tag verbesserte sich die Verfassung von David. Immer wieder, gleich nach dem Aufwachen kehrt er mit seinen Gedanken in das Szenario zurück, das er sich am Abend vorgestellt hat. 

„Es war ganz merkwürdig“, sagt er, „ich hatte das Gefühl, dass ich offener wurde, Ausgehen war keine Pflichtveranstaltung mehr, ich hatte ein komplett neues Lebensgefühl – und sogar meine Freunde und Kommilitonen haben mich darauf angesprochen. Nur leider waren meine Lernschwierigkeiten blöderweise noch immer da. Ich kann es mir nicht leisten, ein Semester zu verlieren. Das wäre sehr ärgerlich.“

Auch hier versuchte David es mit einem Szenario. Dieses spielte in seiner Kindheit und ist tatsächlich vorgekommen. „Es war bei meinem Freund Micha. Sein Vater hatte mehrere Regimenter an Zinnsoldaten, das hat mich damals sehr fasziniert. Eigentlich durften wir Kinder nicht damit spielen, aber eines Tages hat Michas Vater mit uns zusammen Soldaten gezählt, dann welche weggenommen und wieder welche hingestellt. 

Wir Jungs waren begeistert. Gleichzeitig war ich ein wenig neidisch auf Micha: Mein eigener Papa hat sich nie so viel Zeit für mich genommen und so ausgiebig mit mir gespielt geschweige denn Hausaufgaben gemacht oder mir was beigebracht“, sagt er. 

Auch dieses Szenario stellte David sich immer wieder vor, abends veränderte und verbesserte er sein Szenario, wie seine Phantasie und Intuition ihm das vorgab, er hat sich sogar noch eine helfende Mutter dazu gedacht. 

Morgens erinnerte er sich an das Gefühl, ebenso wie er das mit dem Kind im Arm der Mutter getan hatte. „Es fühlte sich so an, als würden mir Flügel wachsen. Und noch heute denke ich an diese liebevollen, aufmunternden Eltern, wenn ich in der Bibliothek sitze und lerne. Sie sind immer dabei und ermuntern mich.“ Seitdem hat sich Davids Konzentration enorm verbessert und er konnte seine Lernerfolge steigern. 

Was passiert im inneren Erleben Davids?

David hat bereits viele Bücher gelesen, mit denen er sich am eigenen Schopf aus dem Schlamassel ziehen wollte. Er wollte sich damit nicht zufriedengeben, dass sein Schicksal seinen Lebensweg negativ beeinflusst. Mit NIKU konnte er endlich die Hürde nehmen. Mit der App ist er tief in sein Gefühlsleben eingetaucht und hat aktiv innere Repräsentanzen aufgebaut. Die App hat ihm den Weg zu seinen Bedürfnissen gezeigt und ihm geholfen, die Szenarien intensiv zu erleben. 

Wie erklärt sich das neurowissenschaftlich?

Das innerlich Erlebte verankert sich genauso im Gehirn als Erinnerung wie ein reales Erlebnis. Die von David gewählten Psychischen Neuroimplantate entfalten ihre Wirkung. Die ureigenen, tiefen, liebenswerten Erlebnisse werden so implantiert und ins eigene Erleben integriert. Die besten Ratgeber hierfür sind die eigene Intuition, das Bauchgefühl und das Herz. 

David hat auf diese Art seine nicht gestillten Bedürfnisse neu durchlebt, transparent gemacht und intuitiv eine Lösung gefunden. Er hat sich in seine Gefühlswelt vertieft und die Inhalte seiner emotionalen Ebenen korrigiert.

NIKU ist ein Hilfsmittel, das jeder Mensch für sich nutzen kann.

Das ist wie mit einer schwergängigen Tür: Wenn wir es schaffen, sie aufzustoßen, kommt frischer Wind herein. Mit NIKU ist es möglich, ein Lebensgefühl herzustellen, als hätte man die Dinge so erlebt, wie sie hätten sein sollen. Und dann beginnt das Leben, Spaß zu machen.