Wenn die Verbundenheit bricht, dann kann das sogar der Monarchie an den Kragen gehen – wie die jüngsten Berichte über das zweite Interview mit Prinz Harry zeigen. Generationskämpfe gab es schon immer, das scheint der Lauf der Zeit zu sein. Dabei ist es fast immer die Psychische Konstitution, die entscheidet, wie es ausgeht. As usual!

Das was Prinz Harry schildert, worunter er und seiner Aussage nach auch seine Mutter wohl gelitten haben soll, das ist kein geschildertes Leid eines Betroffenen, sondern die Sprache eines Psychologen. Seiner Meinung nach handelt es sich um die von Generation zu Generation übertragbaren psychischen Muster, wie zum Beispiel Zwänge, die er sich selbst wohl diagnostiziert. Ob das Diagnose seiner Ärzte ist, das ist unbekannt. Abgesehen davon ist seine Schilderung nichts Ungewöhnliches, jeder einzelne von uns macht das mit. Oder können Sie entscheiden, wo sie hineingeboren werden? Nun haben wir alle die Wahl: man kann Familienerlebnisse negativ aufbauschen oder das Leben anpacken.

Prinz Harry schildert es so, als könne die psychische Übertragung nur gebrochen werden, indem man die eigenen Eltern öffentlich an den Pranger stellt. Er wird in seinen Aussagen von Psychologen unterstützt – dabei ist dieses Vorgehen nicht der einzige Weg. Mit NIKU hätte er beides haben können: das Königshaus und die Freiheit (sowohl die innere als auch die äußere).

Prinz Harry und Generationenwiederholung

Psychiatrie und Psychotherapie geben den Menschen Erklärungsversuche zu ihrem Wohlbefinden, zu Themen wie Zwangsübertragung, Generationenwiederholung usw. Allerdings sind das alle keine Tatsachen, sondern beobachtbare Muster, die nicht erforscht sind. Ich habe keine Studie gefunden, die besagen würde, dass Generationskonflikte so und nicht anders ablaufen. Wenn man die Übertragung der Beziehungsmuster unterbrechen will, dann ist der erste Schritt, sich dessen bewusst zu werden. Und das scheint bei Harry der Fall zu sein. Damit ist aber die halbe Arbeit getan. Danach geht man nur noch den Weg der differenzierten Abgrenzung und Selbstfindung.

Seitdem wir Forschungen aus den Neurowissenschaften haben, gibt es mehr Klarheit darüber, was in uns vorgeht. Das sind Fakten und Daten, die besagen, wie unser Gehirn funktioniert, oder wie das endokrine System reagiert oder ob unser Gedächtnis genau das wiedergibt, was sich abgespielt hat. Das sind unfassbar viele Fakten, dass diese Theorien, die Prinz Harry uns weismacht, dabei verblassen.

Prinz Harry, Monarchie und Freiheit

Monarchie und Freiheit haben sich noch nie vertragen. Da sind so starke kulturelle und historische Gegebenheiten, mit denen man aufwächst, dass man sie nicht auf eine einfache Ebene der Vater-Kind-Beziehung bringen kann. Dabei gibt es keinen einzigen Psychologen der Welt, der Studien vorweisen könnte, wie eine solche Vergangenheit psychologisch aufgearbeitet werden könnte. Diese einmalige Vater-Mutter-Kind Konstellation bzw. der Einfluss der Großeltern auf die Bindungen und Beziehungen sind einmalig. Es ist einfach als behandelnder Psychologe sich in die Emotionen und das Leid der Kindheitserlebnisse einzuschleichen und die Anderen schlecht zu machen. Ein bedauerliches Beispiel einer nicht gelungenen psychotherapeutischen Behandlung.

Prinz Harry sieht sich als Opfer und will da raus. Dagegen ist nichts einzuwenden. Auf seinem Weg aus der Situation fühlt er anscheinend so enorme Aggressionen und Wut, die ihn – in übertragenem Sinne – vor Ohnmacht „Bomben werfen lassen“. Das sind Prozesse, die eine gelungene Psychotherapie auffangen können muss! Im Fall Harrys scheint das leider nicht der Fall zu sein. Es entzieht sich unserer Kenntnis, wie Prinz Harry in seinem psychischen Leiden begleitet wird und aus welchem Grund dieses dermaßen in die Öffentlichkeit hinausträgt.

Wenn wir schon bei der Psychologie sind, dann sollte man alles benennen. Denn Monarchie ist heutzutage keinesfalls das notwendige Übel, sondern eine psychologisch gesehen enorm wichtige Institution. Sie gibt sehr vielen Menschen das Rückgrat und einen inneren Halt. Sie geht über das Familiäre hinaus und gibt Millionen von Menschen Halt und Würde. Es tut Menschen gut, etwas zu haben, wo sie aufschauen können, sich gut fühlen und mitfiebern können. Das sind alles notwendige Emotionen, die wir ohne Monarchie nicht hätten. Ich bin mir sicher, dass die Atmosphäre des Landes zu mehr Eleganz, Würde und Stolz für jeden Einzelnen beitragen kann, wenn es Menschen im Land gibt, zu denen man aufschauen kann.

NIKU und psychisch frei sein

Probleme, wie Prinz Harry sie schildert, hängen wohl eher mit der psychischen Konstitution zusammen. Jeder Mensch braucht innere Bezugspersonen, die wohlwollend sind und somit die innere Stimme ausmachen. NIKU hilft dabei mit seinem Vorgehen, psychisch gesund zu bleiben. Die Hilfe ist einfach und zudem kostenerschwinglich für jeden.

Irgendwann einmal wird Prinz Harry verstehen, dass er aus Unreife gehandelt hat. Sollte er sich das nie eingestehen, dann wird er erst recht das auf seine Kinder übertragen, was er heute meint vermeiden zu können. Denn Liebe ist Vergebung. Dabei scheint er noch einen weiten Weg vor sich zu haben.

Stärke dich mit NIKU und entdecke die konstruktive Kraft deines Seins www.myniku.net. Bedürfnisse neu zu erleben heißt auch zu erkennen, wie wertvoll das Leben ist und dass menschliche Bindungen und Beziehungen uns nicht von uns weg, sondern zu uns hinführen.