NIKU und die Wissenschaft

Wo keine Wurzeln sind gibt´s kein Wachstum – diese einfache These haben unzählige Studien aus den Neurowissenschaften auf den Kopf gestellt. 

Forscher wie Elisabeth Loftus, Hans J. Markowitsch oder António Damasio haben wesentlich dazu beigetragen, uns die wahre Natur der Menschen näher zu bringen. 

Professor Markowitsch hat in unserem Buch dargestellt,  wie psychische Gesundheit auf neurowissenschaftlichen Grundregeln aufgebaut ist. Er hat meinen Vorschlag, Psychische Neuroimplantate einzusetzen aufgegriffen und die Basis hierzu anhand Studien begründet.

reframing der beduerfnisse

 Im weiteren wird von uns gezeigt, wie  sich diese auf die Verbesserung des Lebens auswirken. Die Autoren heben darauf ab, dass die individuelle Lebensweise langfristige körperliche, umweltinduzierte Veränderungen – die sogar generationenübergreifend wirksam sein können – nach sich zieht.

Die zentrale Botschaft des Buches besteht in einer Anleitung zur Bewusstmachung von Bedürfnissen, wie z.B. Emotionen, Gesundheit, materieller Wohlstand und im Aufzeigen von Möglichkeiten, diese im Rahmen der Anwendung von psychischen Neuroimplantaten mit NIKU für sich nutzbar zu machen.

Die Verbindung von Verhaltenswissenschaften, Entwicklungspsychologie, Lernpsychologie und Neurowissenschaften – ermöglicht dem User ein maßgeschneidertes psychisches Erlebnis zu schaffen, das die individuellen Stärken fördert und gesunde psychische Entwicklung ermöglicht. Doch vor allem geht es bei NIKU darum, Naturgesetze zu befolgen. Denn bei uns ist großgeschrieben:

„Menschen haben keine Störungen, Menschen haben Bedürfnisse“. 

Daraus folgt die Konsequenz:

Wer weiß, wie  psychische Bedürfnisse zu stillen sind, der wird keine Störungen entwickeln. 

Aus Entwicklungspsychologie wissen wir, dass die Psyche eine gesunde Kindheit  braucht. Haben wir Erinnerungen an liebevolle, fördernde Kindheit, dann haben wir die tragende Basis.

Diese Basis kann man mit NIKU nachversorgen.

Emotionale Erwartung

Wissenschaftliche Elemente, die bei NIKU Anwendung finden, u.a.: 

Prägung

Um in der Welt und mit seinen Mitmenschen zurechtkommen zu können, um sich also als „einer von den anderen“ fühlen zu können, müssen bestimmte Spuren im Gehirn des Menschen gelegt werden. Diese Spuren nennt man Prägung.

Neuroplastizität

Das Gehirn hat die Fähigkeit, sich während des gesamten Lebens des Individuums selbst zu verändern. Dazu gehört vor allem die Umstrukturierung von Nervenzellverbänden.

Innere 
Repräsentanzen

Jeder Mensch führt innere Dialoge mit diejenigen, die eine große Bedeutung für ihn gespielt haben. Je nach Akzeptanz des Gegenübers ist die Wirkung also positiv oder negativ auf das innere System des Menschen. Man kann ja bekanntlich nicht nicht-denken. Mit NIKU lassen sich sehr gut diese inneren Gespräche auf gütige oder fördernde Art zu lenken. 

Innere Konsistenz

Der Begriff „innere Konsistenz“ geht auf Klaus Grawe (Konsistenztheorie) zurück. Er geht davon aus, dass der Mensch seine „Konsistenz dann erreicht …, wenn die Grundbedürfnisse ausgeglichen und die motivationalen Ziele erreicht werden“ (aus: Grawe, Klaus: Neuropsychotherapie. Hogrefe 2004).

Spiegelneuronen

Nervenzellen verändern sich auch, indem sie ein Resonanzsystem entwickeln (Spiegelneurone). Das bloße Beobachten bewirkt eine Veränderung der neuronalen Strukturen. Es kann spontan erfolgen oder individuell gewählt werden.
Ein aktives, emotionsreiches Leben verändert die Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn mit dem Ziel, diese zu stärken. NIKU-App fördert diesen Vorgang unabhängig vom Alter (siehe Hirnplastizität).

Falsche Erinnerungen
False Memory Effekt

Jede Information verändert das Gehirn und bildet entweder bewusste Erinnerungen oder innere Erlebnisse aus dem Unterbewusstsein, die im Leben eine Wirkung entfalten.
Pionierin in der Forschung um False Memory Effekt ist  Elizabeth Loftus (2000, 2003, 2014) – belegt durch eine Reihe experimenteller Arbeiten (vgl. auch Kühnel & Markowitsch 2008a, 2009).

Re-Konsolidierung

Hinsichtlich früher Lebenserinnerungen kann oft vermutet werden, dass diese „implantiert“ wurden. In einem Experiment von Wade und Mitarbeitern (2002) wurde Versuchspersonen ein Foto gezeigt, dass sie als Kind zusammen mit ihrem Vater in einem Heißluftballon zeigte. In Wirklichkeit waren die Probanden nie Heißluftballon gefahren waren, es handelte sich um eine Fotomontage. Da das Foto für die Probanden offensichtlich ein so starker Beweis dafür war, dass das Ereignis tatsächlich stattgefunden haben musste, fingen sie an, Geschichten über ihre Ballonfahrt als Kind zu erzählen, d.h., sie hatten die Fotomontage als eigenes Erlebnis „erinnert“.

Wiederholung  im Schlaf

geht auf klassische Konditionierung zurück: Je mehr wir etwas wiederholen, desto mehr Prägung entsteht in unserem Gehirn. Aus Wiederholung wir Gewohnheit.
Wir können mit NIKU Erinnerungen durch gezielte Wiederholung bilden, besonders im Schlaf.

Für NIKU haben wir diverse Tests entwickelt.